Gartentipps

Gartenkalender

November

  • Das Herbstlaub im Staudenbeet liegen lassen. Hecken und Sträucher mögen eine 5 – 10 cm hohe Schicht auf den Wurzeln.

  • Solange das Gras wächst, wird der Rasen gemäht, auf die übliche Länge von 4-5 cm. Letztes Falllaub abharken oder mit dem Mäher aufnehmen.

  • Obstgehölze spätestens bis Monatsende umpflanzen.

  • Abgetragenes Fruchtholz von Brombeere, Himbeere und deren Verwandten bodeneben abschneiden.

  • Abgefrorene Gründünger vor dem ersten Bodenfrost untergraben oder kompostieren.

  • Kompost
    Fein Gehäckseltes hat eine ungemein größere Oberfläche als die Ausgangsmaterialien. Das macht es den Kompostbewohnern leichter, Holz und trockene Staudenstängel zu verdauen. Mit dem Rasenmäher aufgenommenes Laub verrottet ebenfalls deutlich schneller als ganze Blätter. Zudem passt mehr in Ihren Komposter.

  • Was vom Sieben übrig blieb
    Der sogenannte Grobkompost ist häufig noch nicht völlig verrottet und enthält neben„Unverdaulichem" wie Steinen etc. auch unvollständig abgebautes Material. Entweder weiterkompostieren oder damit zum Beispiel Baumscheiben mulchen.

  • So rottet's schneller
    Mangelt es im Herbst an stickstoffreichem Pflanzenabfall oder Mist, einfach gelegentlich eine Handvoll Hornspäne oder Kalkstickstoff zugeben. Grobkompost sowie Kompoststarter aus dem Handel enthalten Mikroorganismen und Nährstoffe. Beide beschleunigen die Vererdung.

  • An die Wurzeln kommen nur Wasser und Erde
    Bei neu gepflanzten Gehölzen oder Stauden den Kompost nicht direkt an die Wurzel bringen, da die Wurzeln vieler Pflanzenarten salzempfindlich sind. Besser nach dem Pflanzen auf den Boden geben und maximal 5 cm tief einarbeiten.


Quelle: GARTENFLORA 11/2017, S. 61 + 68 sowie 11/18 S. 61 + 67

Gartentipps des BV Weißensee