Gartentipps

Gartenkalender

Juli

  • Ein wenig Auslichten schadet auch bei Buschtomaten nicht. Sie dürfen zwar mehrtriebig wachsen und werden deshalb nicht entgeizt, doch erkranken zu dichte Stauden leichter an der Braunfäule.

  • Frühkartoffeln hinterlassen einen tiefgründig lockeren, krümeligen Boden. Man spricht von einem hohen Vorfruchtwert. Davon profitieren Wurzelgemüse, aber auch Erdbeeren, die traditionell im Juli gepflanzt werden. Nur wenn die Kartoffeln an pilzlichen Welkekrankheiten litten, verzichten Sie besser auf Erdbeeren. Denn auch sie sind mitunter anfällig für diese Krankheiten.

  • Salat und andere Gemüsesetzlinge jetzt im Sommer abends pflanzen, gut angießen und bis zum Anwachsen schattieren. Alternativ eine verregnete Woche abwarten.

  • Schnitthecken werden von Ende Juni bis Mitte Juli wieder in Form gebracht. Dabei nicht den gesamten Neuzuwachs entfernen, sondern rund ein Drittel seiner Länge stehen lassen. Sonst verlieren die Sträucher zu viel Energie, und sie vergreisen.

  • Den Sommerschnitt fortsetzen. Er ist noch bis Mitte, Ende August sinnvoll.

  • Rasenschnitt, der jetzt reichlich anfällt, antrocknen lassen und im Gemüsegarten als dünne Mulchschicht aufbringen.

  • Abgetragene Himbeerruten bodennah abschneiden. Sind sie krankheitsfrei, können sie gehäckselt und als Mulch verwendet werden, jedoch nicht unter Himbeeren und verwandten Arten.

  • Die Narzissen wollten im Frühjahr nicht richtig blühen? Abhilfe: Die Zwiebelhorste nach dem vollständigen Einziehen des Laubs ausgraben, teilen und die Tochterzwiebeln an anderer Stelle neu einpflanzen.


Quelle: GARTENFLORA 7/19, S. 72 und 7/20, S.74

Gartentipps des BV Weißensee