Gartentipps

Gartenkalender

Mai

  • Den Rasen regelmäßig mähen. Dabei Nester mit Blumenzwiebeln so lange aussparen, bis ihr Laub eingezogen ist.

  • Bei Rosen und anderen veredelten Gehölzen auf Wildtriebe aus der Unterlage achten. In jungem Zustand lassen sie sich leicht am Ansatz abreißen.

  • Mittelfrühe und frühe Kartoffeln dürfen noch bis Mitte Mai in den Boden.

  • Salat ab jetzt alle zwei bis 3 Wochen in kleinen Mengen aussäen.

  • Wie tief werden Tomaten gepflanzt?
    Üblich ist das tiefere Einsetzen in den Boden, entweder senkrecht oder - meistens - schräg. Letzteres ist besser, weil sonst der Wurzelballen in tiefe und damit kalte Bodenschichten kommt. Die Folge wäre ein verlangsamtes Wachstum, besonders im ersten Monat nach der Pflanzung. Blüte und Fruchtbildung verzögern sich dann um einige Wochen. Mitunter fällt sogar die gesamte Ernte geringer aus.
    Warum überhaupt tiefer pflanzen? Zum einen bilden sich entlang der eingegrabenen Stammbasis schnell zusätzliche Wurzeln, die das Wachstum der Stauden fördern. Der Hauptgrund sind jedoch die häufig schon über 50 cm langen und dünnen Jungpflanzen von der Fensterbank. Würden sie ebenerdig gepflanzt, hinge der unterste Fruchtstand sehr hoch, und die Tomatenstangen würden schnell überwuchert. Noch ein Argument schräges Einpflanzen: Der fast schon obligatorischeTontopf für die indirekte Bewässerung lässt sich leicht so über dem Wurzelballen platzieren, dass er den Hauptwurzelbereich optimal versorgt.
    Sind Ihre Tomatenpflanzen dagegen nur um die 20 bis 30 cm hoch und schön kompakt gewachsen, z. B. Pflanzen aus dem Handel oder bei reichlich Licht im Gewächshaus angezogene Setzlinge, können sie auch ebenerdig eingepflanzt werden. Dann befinden sich alle Wurzeln in der warmen Komfortzone.
    Das höhere Einpflanzen ist in Gärten selten zu sehen, hat jedoch seine Vorteile. In einem Anbauversuch der Uni Weihenstephan war der Braunfäulebefall bei hoch gepflanzten Exemplaren deutlich geringer. Der Grund ist der größere Abstand der unteren Blätter und Früchte zum Boden. Es wird bei Regen weniger Spritzwasser und damit weniger kontaminierter Boden hochgewirbelt..

Quelle: GARTENFLORA 5/17 S. 58 ff.

Gartentipps des BV Weißensee für April

Gartentipps des BV Weißensee für Mai