Gartentipps

Gartenkalender

April

  • In raueren Lagen blühen die Forsythien oft erst jetzt und geben damit das Startsignal für den Schnitt von Rosen sowie zahlreicher Halbsträucher wie Lavendel, Bartblume, Sommerflieder, Blauraute, Buschklee und Heiligenkraut.
  • Robuste Sommerblumen wie Goldmohn, Feldrittersporn, Ringelblume, Kapuzinerkresse oder Duftsteinrich können Sie direkt ins Beet säen. Aber bitte nicht zu dicht, sonst bedrängen sich die jungen Sämlinge rasch gegenseitig. Zu eng stehende Pflanzen sollten vereinzelt werden.
  • Unkräuter in den Staudenbeeten möglichst frühzeitig entfernen, ehe sie Samen streuen können. Am besten ist Zupfen, nicht Hacken. Bei Letzterem werden allzu leicht junge Triebe und Wurzeln verletzt und außerdem wieder neue Unkrautsamen ans Licht befördert.
  • Kräuselkranke Pfirsichblätter abpflücken. Die Gehölze treiben dann gesund aus.
  • Schneckengefährdete Setzlinge mit Schneckenkragen schützen.
  • Direktaussaaten von Kohl, Rettich, Dicker Bohne, Mangold oder Lauchzwiebel können den gesamten April, die von Roter Bete frühestens Mitte des Monats in den Boden. Mit Basilikum, Gartenbohne und Zucchini warten Sie besser bis Monatsende.
  • Rettich und Radieschen gleichmäßig feucht halten. Junge Keimlinge bleiben dann von Flohkäfern (Erdflöhen) verschont. Größere Pflanzen schossen seltener, ihre Rüben wachsen zügig, werden seltener holzig und bleiben milder.
  • Wurzelnackte Obstgehölze) bis spätestens Mitte April einpflanzen. Das Verpflanzen von Obstgehölzen gelingt jetzt dagegen nicht mehr.
  • Auch nach der Blüte ist noch Zeit, Pfirsiche, Nektarinen oder Aprikosen zu formieren.

Quelle: GARTENFLORA 03/2020 S. 76

Gartentipps des BV Weißensee